Gesundes Arbeiten – so bleibt der Spaß am Job erhalten!

Gesundes Arbeiten – so bleibt der Spaß am Job erhalten!

Für den Erhalt der eigenen Leistungsfähigkeit ist es wichtig, auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu achten und ihn keiner übermäßig starken Belastung auszusetzen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um große und schwerwiegende Belastungen handeln. Auch kleinere Fehlbelastungen können – über Jahre hinweg praktiziert – nachhaltige Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit haben. Deshalb ist es tatsächlich möglich, „ungesund“ zu arbeiten. Gerade im Büro können die falschen Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass die eigene Gesundheit leidet. Eine falsche Haltung am Schreibtisch zum Beispiel kann gerade im höheren Lebensalter deutliche Folgen haben.

Gesundes Arbeiten – hilfreiche Tipps für fitte Schreibtischtäter
Es gibt verschiedene Aspekte, die bei der gesunden Gestaltung der Arbeitsweise eine wichtige Rolle spielen. Unter anderem geht es hierbei um die Wahl des Schreibtischs, die Ausnutzung der Pause und um die korrekte Sitzhaltung.

Die Einrichtung des Schreibtischs
Grundsätzlich sollte der Schreibtisch selbst eine Höhe besitzen, die ein rückenschonendes Arbeiten ermöglicht. Diese Höhe hängt von der Körpergröße desjenigen ab, der an ihm arbeitet. Zum Einstellen der Höhe wird zunächst der Bürostuhl so eingestellt, dass sich die Beine beim Aufstellen im rechten Winkel befinden. Ein Modell mit variablem Sitz und Rückenlehne ermöglicht zudem ein aktives Sitzen. Die Tastatur des Computers sollte sich dann waagerecht zu den auf der Tischplatte aufliegenden Unterarmen befinden. Nützlich sind auch solche Schreibtische, die so verstellbar sind, dass auf Wunsch das Arbeiten im Stehen möglich ist.

Die „aktive Pause“
Auch die Gestaltung der Pause hat Auswirkung darauf, wie gesundheitsschonend das Arbeiten stattfinden kann. Grundsätzlich ist es ideal, wenn in der Pause ein Ausgleich zur starren und damit anstrengenden Sitzarbeit stattfinden kann. In der sogenannten „aktiven Pause“ geht es darum, sich Bewegung zu verschaffen. Hier ist es bereits sehr nützlich, aufzustehen und umherzugehen. Noch besser sind Yoga- oder Gymnastikübungen oder ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft. In einigen Unternehmen wird die aktive Phase als Gruppenprogramm angeboten, eventuell sogar unter der Anleitung eines Trainers.

Das falsche Sitzen und seine Folgen
Grundsätzlich sollten beim richtigen Sitzen die sogenannten „Sitzbeinhöcker“ spürbar sein. Falsches Sitzen hingegen kann Kurzzeit- und Langzeitfolgen haben. Die wohl bekannteste Folge sind Rückenschmerzen, die im schlimmsten Fall so stark sind, dass sie von der Arbeit abhalten. Eine falsche Sitzhaltung kann auch zu Kopfschmerzen führen, da sich die Verspannung der Muskeln weitläufig ausbreiten kann. Durch eine ungesunde Haltung der Arme können Probleme mit den Armmuskeln und den Handgelenken entstehen.

Rechtzeitige Maßnahmen lohnen sich!
Grundsätzlich ist es nie zu spät, mit einer gesundheitlich förderlichen Arbeitsweise anzufangen. Diese beginnt mit der richtigen Ausstattung des Büros, die im Idealfall auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt ist. Durch gesunde Arbeitsbedingungen wird nicht nur die körperliche Fitness gefördert (die dazu beiträgt, die Gefahr von Arbeitsausfällen zu verringern). Auch die seelische Gesundheit profitiert. Ein gutes Körpergefühl, das auch am Abend noch vorhanden ist, sorgt für Wohlbefinden und den langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit.

Bildquelle: @Unsplash Benjamin Child

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